Sound & Video Projekt
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Nun ist es vollbracht! ...die erste CD mit Märschen aus Sachsen & Preußen ist fertig. Es handelt sich bei dem verwendeten Tonmaterial um historische Aufzeichnungen aus den zwanziger Jahren und früher, die so noch nie veröffentlicht wurden. Die Tonqualität entspricht dem Alter dieser Raritäten.

Hörprobe
Parademarsch des
4. Artillerie-Regiments, Dresden


CD-Titelliste

Erste Reaktionen machen ein starkes Interesse der Freunde dieser Musik spürbar. Neues Material wird bereits "gesichtet"! Deshalb bin ich ständig auf der Suche nach Musiken, Bildern für Cover, Fakten und Ihrer Meinung.

Widmung zur Erstausgabe:

Einführung zu der Edition von hist. Militärmärschen vor allem sächs. Provinienz
Die Geschichte der Militärmärsche geht auf den Dreißigjährigen Krieg zurück. Die Trommeln, Pfeifen, Pauken und Trompeten waren auch im Gebrauch, wenn ein Fürst in eine Stadt ein ritt oder in das Feld zog. Mit der Gründung der stehenden Heere im 17. Jahrhundert war auch die Entwicklung der Militärmusik verbunden. Alle Infanterie-Regimenter und die noch zu Fuß marschierende Artillerie in Kursachsen hatte ihre Regimentsmusik. Später wurden Märsche von den Landesherren an die verschiedenen Regimenter verliehen. So verlieh u. a. am 18. April 1898, König Albert von Sachsen, dem 1. Königs-Husaren-Regiment Nr. 18 (Großenhainer Husaren) den Marsch von A. Müller und bestimmte, daß das Regiment allein berechtigt sein soll, diesen Marsch bei großen Paraden zu spielen. Der Stabstrompeter des 18. Husaren-Regiments, Alwin Müller, hatte den Marsch unter Benutzung von Motiven aus dem "Husarenritt" von Spindler komponiert. Eine laufende Überlieferung der Märsche an nachfolgende Truppen war nur bedingt möglich. Vor allem Umgliederungen innerhalb der sächsischen Armee infolge von Geldmangel oder verlorenen Feldzügen waren die Ursache. Erst der Aufbau Sächsischen Armee nach preussischem Vorbild ab 1867 sicherte die Weiterführung einstiger Regimentsmärsche. Die Wachablösungen, Paroleausgaben, die großen Paraden auf dem Alaunplatz und nicht zuletzt die Platzkonzerte im Großen Garten usw. machten die Marschmusik populär. Nach dem Ersten Weltkrieg entstanden innerhalb der Reichswehr nur zwei rein sächs. Regimenter (Nr. 10, Nr. 11). Das Artillerie-Regiment 4 führte die Tradition, des ältesten sächs. Regiments, gestiftet am 26. Juni 1620 als Artholerey zu Feldt weiter. Mit dem Zweiten Weltkrieg endete im wesentlichen die Geschichte der Militärmusik als Regimentsmusiken in Deutschland. Veranstaltungen wie z. B. das Militärmusikfest auf der Festung Königstein halten aber die Erinnerung an die Zeit wo die Miltärmusik allgegenwärtig war, wach. In anderen Ländern (Großbritannien, Frankreich und neuerdings auch Polen) wird die Tradition der Regimenter und ihrer Musik fortgeführt.
M. Beyer


Dank an alle, die dieses Projekt möglich machten, speziell an Jürgen Hofmann.

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Händleranfragen erwünscht. Sondereditionen und Einzelstücke sind möglich.

Die Brenner - CD-Rom Recording - The Multimedia Factory

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... Fortsetzung folgt!

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