Erste Reaktionen machen ein
starkes Interesse der Freunde dieser Musik spürbar.
Neues Material wird bereits "gesichtet"!
Deshalb bin ich ständig auf der Suche nach Musiken,
Bildern für Cover, Fakten und Ihrer Meinung.
Widmung
zur Erstausgabe:
Einführung
zu der Edition von hist. Militärmärschen vor allem
sächs. Provinienz
Die Geschichte der Militärmärsche geht auf den
Dreißigjährigen Krieg zurück. Die Trommeln, Pfeifen,
Pauken und Trompeten waren auch im Gebrauch, wenn ein
Fürst in eine Stadt ein ritt oder in das Feld zog. Mit
der Gründung der stehenden Heere im 17. Jahrhundert war
auch die Entwicklung der Militärmusik verbunden. Alle
Infanterie-Regimenter und die noch zu Fuß marschierende
Artillerie in Kursachsen hatte ihre Regimentsmusik.
Später wurden Märsche von den Landesherren an die
verschiedenen Regimenter verliehen. So verlieh u. a. am
18. April 1898, König Albert von Sachsen, dem 1.
Königs-Husaren-Regiment Nr. 18 (Großenhainer Husaren)
den Marsch von A. Müller und bestimmte, daß das
Regiment allein berechtigt sein soll, diesen Marsch bei
großen Paraden zu spielen. Der Stabstrompeter des 18.
Husaren-Regiments, Alwin Müller, hatte den Marsch unter
Benutzung von Motiven aus dem "Husarenritt" von
Spindler komponiert. Eine laufende Überlieferung der
Märsche an nachfolgende Truppen war nur bedingt
möglich. Vor allem Umgliederungen innerhalb der
sächsischen Armee infolge von Geldmangel oder verlorenen
Feldzügen waren die Ursache. Erst der Aufbau
Sächsischen Armee nach preussischem Vorbild ab 1867
sicherte die Weiterführung einstiger Regimentsmärsche.
Die Wachablösungen, Paroleausgaben, die großen Paraden
auf dem Alaunplatz und nicht zuletzt die Platzkonzerte im
Großen Garten usw. machten die Marschmusik populär.
Nach dem Ersten Weltkrieg entstanden innerhalb der
Reichswehr nur zwei rein sächs. Regimenter (Nr. 10, Nr.
11). Das Artillerie-Regiment 4 führte die Tradition, des
ältesten sächs. Regiments, gestiftet am 26. Juni 1620
als Artholerey zu Feldt weiter. Mit dem Zweiten Weltkrieg
endete im wesentlichen die Geschichte der Militärmusik
als Regimentsmusiken in Deutschland. Veranstaltungen wie
z. B. das Militärmusikfest auf der Festung Königstein
halten aber die Erinnerung an die Zeit wo die
Miltärmusik allgegenwärtig war, wach. In anderen
Ländern (Großbritannien, Frankreich und neuerdings auch
Polen) wird die Tradition der Regimenter und ihrer Musik
fortgeführt.
M. Beyer
Dank an alle, die dieses
Projekt möglich machten, speziell an Jürgen Hofmann.

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Fortsetzung folgt!
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